Inseltheater Moabit

das Theater, das auf einer Insel stand ...

Ensemble ...

Neben unseren festen Ensemble-Mitgliedern können wir immer wieder neue Gesichter für unsere Bühne gewinnen:


Annette Kraß

Meine erste Theatererfahrung machte ich als Schulhausgespenst in der 6. Klasse. Die Atmosphäre während dieser Probenzeit habe ich bis heute nicht vergessen. Trotzdem hat es - mit wenigen Ausnahmen - bis zum Sommer 2003 gedauert, bis ich richtig mit der Schauspielerei begonnen habe. Inzwischen spiele ich neben kleineren Film- und Fernsehrollen schon meine
20. Theaterrolle und möchte das Proben, Spielen, Improvisieren und alles was herum geschieht nicht mehr missen, vor allem nicht meine Schauspielkollegen.
Ich schätze das Spielerische und empfinde das Schlüpfen in eine andere Persönlichkeit als sehr reizvoll, empfinde es aber immer wieder aber auch als große persönliche Herausforderung. Und ich liebe das Lampenfieber vor den Auftritten ...                     Foto: Günter Schmid


Oliver Jaekel

Am Anfang steht das Wort, ein Skript mit Rollen, die zunächst noch leblos erscheinen. Am Ende ist das Ergebnis eine lebendige Aufführung mit differenzierten Figuren, einem Bühnenbild und Zuschauern, denen wir einen schönen Theaterabend bereiten.
Dazwischen machen mir die vielen Proben zur Ausprägung der Figur mit unseren Regisseuren besonders viel Spaß. Mich erstaunt immer wieder, wie wichtig das genaue Auge der Regie ist, wieviel wir aus den Figuren herausholen, wie kreativ der Inszenierungsprozess ist.                                                                                                Foto: privat


Susa Jasperbrinkmann

Ich war neun. Eine AG musste her. So war das. Im Osten. Leichtathletik und Geräte Turnen lagen erfolg- und lustlos hinter mir. Vielleicht ein Malkurs? Belegt. Eine ganz neue Theater AG? Was soll´s! Text lernen, improvisieren, freispielen. Und dann: ich, auf der Bühne. Es riecht nach Holzspänen, Pappdeko, verstaubten Vorhängen, bespielten Kostümen, Puder und Haarfestiger. Spot an. Es blendet. Es ist heiß. Das Publikum ruschelt, murmelt, ist kaum zu sehen. Das Spiel beginnt. Ich bin Kommander Herkules vom Planet Satro. Ich bin Teil einer Geschichte. Das Publikum lacht, fiebert mit, ist aufgeregt und verwundert. Die Geschichte ist erzählt, das Publikum bedankt sich. Applaus. Ich bin glücklich, erleichtert, stolz, geschafft. Infiziert. Theatervirus. Lebenslang.                                                        Foto: privat


Henrik Sebastian Zoch

Niemand ist nur schwarz oder weiß, kein Mensch passt in nur eine Schublade, denn dazu ist jedes Individuum viel zu facettenreich. Das Theater gibt mir die Möglichkeit, alle meine Facetten in den unterschiedlichen Rollen auszuleben oder sogar ganz neue Seiten an mir zu entdecken. Wenn ich nicht gerade auf der Theaterbühne stehe, dann vielleicht nur deswegen, weil ich  mich gerade vor einer Filmkamera befinde. Die Welten von Theater und Film sind sehr unterschiedlich für einen Schauspieler, ich liebe sie beide und möchte diese Art der Kunst in meinem Leben nicht mehr missen.                             Foto: privat 


 

Petra Sachse

 Die Liebe zum Theater hat mir schon meine Mutter vermittelt, die selbst als Studentin auf der Bühne stand. Ihre alten Kostüme ließen mich träumen. Ich war 20 und studierte in Moskau. Ein Freund spielte Theater und bat mich, mit ihm Text zu pauken. Das endete damit, dass er mich mit zu den Proben schleifte. Und dann - spielte ich selbst! Es war wunderbar, als meinem Alltags-Ich neue Identitäten schlüpfen zu dürfen! Endlich durfte ich meiner Emotionalität im Raum geben, den sie im Alltag nicht haben darf. Ich konnte das Publikum auf meine Reisen mitnehmen und helfen, ist für einen Moment zu verzaubern. Ich war infiziert mit dem Theatervirus. Und bin es bis heute! Nach langer Pause darf ich nun wieder spielen und freue mich unbändig auf die Bretter, die mir eine kleine Welt bedeuten.


Marie-Luise Gerlach

"Liebe kommt zuerst, aber gleich hinterher kommt Glanz und Ehre, und dann kommt Zerstreuung - ja, Zerstreuung, immer was Neues, immer was, daß ich lachen oder weinen muß. Was ich nicht aushalten kann, ist Langeweile." Effi Briest

https://www.castupload.com/actors/marie-luise-gerlach                  Foto: Reiner Nicklas


Jorgos Walter Steffen Stathis

Als studierter Filmproduzent lagen meine Kompetenzen eher in der Planung, Organisation und Überwachung von medialen Inhalten und weniger im Bereich des Freien und Kreativen. Meine Liebe zum Schauspiel entdeckte ich in Berlin, mit Ende Zwanzig, eher zufällig. Aus dem Zufall wurde eine ernste Aspiration und vier Jahr später hatte ich die Ausbildung zum staatlich anerkannten Schauspieler abgeschlossen. Im Sinne des heraklitischen "panta rhei" - "alles fließt" schaue ich jetzt, wo mich dieser wunderbare und unwägbare Beruf noch überall hintreibt!                              

https://www.castupload.com/actors/jorgos-walter-steffen-stathis

                                                                                                                         Foto: Martin Sommer


Anne Thoma

Wenn ich nicht auf der Bühne stehe, arbeite ich als Regisseurin, spiele in (Werbe-) Filmen und produziere selbst Filme, hauptsächlich aus dem Dokumentarbereich.

Am Theaterspielen liebe ich das Direkte, Lebendige und das Ausprobieren …
                         Foto: privat


 


Johannes Storks

Nach ersten Bühnenerfahrungen in der Jugendzeit entschied ich mich für ein Studium der Germanistik für das Lehramt (Uni Frankfurt/Main), dem sich ein Graduierten-Studiengang Journalistik an der Uni Mainz anschloss. Fast 20 Jahre lang arbeitete ich als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen in Wiesbaden, Essen, Hanau und Frankfurt, anschließend als freier Journalist. Dann habe ich endlich eine meiner großen Leidenschaften zum Beruf gemacht: Seit einigen Jahren bin ich als Mitglied der "Golden Gorkis" in bislang 16 Produktionen am Maxim Gorki Theater aufgetreten (zuletzt “Väter”, “Golden Love”, "Räuber" und "Berlin Dada"), gelegentlich auch in freien Theaterproduktionen und im Film. In einer Inszenierung des "Urfaust" am Theater der Letzten (TdL) spielte ich den Faust; im "Dracula" des TdL war ich in der Rolle des Dr. van Helsing zu sehen.                          Foto: privat

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... und Regie:

Oliver P. Spinedi

Neugier und die Lust auf eine schöne Geschichte waren schon immer meine stärksten Antriebe. Ob selber erzählen oder anschauen.Mein Berufseinstieg in Film und Fernsehen war  jedoch eher Liebe auf den zweiten Blick. Nach einer Bühnentanzausbildung und einer einjährigen Musicaltournee im Rahmen eines Autauschprogramms, die mich in die USA, Norwegen und Japan führte, folgten zunächst ein Studium der Kulturwissenschaft und Tätigkeiten im Kulturmanagement. Ein Zufall brachte den Einstieg in die TV-Produktion als Casting Director, Creative Producer und zuletzt als Autor und Regisseur. Mit "Jugendliebe" beim Inseltheater Moabit gebe ich nun auch mein Regiedebüt im Theater.                                                Foto: e+u TV


Marco Thom

Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge

Als ich klein war, wollte ich schon immer auf die Bühne, ins Theater und wirklich überhaupt nichts anderes. Ich habe als Kind jede Schallplatte mit Geschichten, Gedichten oder Liedern auswendig gelernt und meinen Eltern und jedem, der zu Besuch kam, vorgeführt. Damit konnte ich als Kind locker wertvolle Noch-nicht-ins-Bett-geh-Zeit rausholen. Ich habe Stunden damit verbracht, die ausgefallensten Kostüme zu erfinden.
Mein beruflicher Weg führte mich von Berlin nach Köln über Basel nach Zürich, wo ich meine Schauspielausbildung absolvierte und wieder zurück nach Berlin.
Meine Schauspielausbildung war ein absolutes Geschenk. Ich habe selten mit solchem Wohlgefühl so viel gelernt.
Heute arbeite ich neben der Regiearbeit und Schauspielerei als Erzieher und habe vor kurzem mit einer Aufbauweiterbildung zum Theaterpädagogen begonnen.
Ich liebe alle meine Tätigkeiten und bin dankbar für alles, was sie mit sich bringen: Die Arbeit mit so vielen tollen Menschen, die Kreativität und die Energie, die wir alle zusammen in ein gemeinsames Projekt stecken: Menschen zu berühren, berührt zu werden, das Lachen und Weinen, das Ackern und Schwitzen.
Meine Inszenierungen: Bier für Frauen (2016), Josepha macht blau (2016), Stimme in Bewegung (2017), Die Präsidentinnen (2017), Love Letters (2017), EiferSucht (2018), Nacht, Mutter (2018), Männer und andere Irrtümer (2018), Gut gegen Nordwind (2018 und 2020), Die Grönholm Methode (2018 und 2019), 4000 Tage (2019), Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel (2022)

www.theaterofmoments.de


Poyraz Türkay

 Regisseur

Geboren in Bonn – Bad Godesberg

Studium der Internationalen Beziehungen und Diplomatie an der Bologna Universität in Italien und Regieausbildung an der Königlichen Theaterhochschule (Real Escuela Superior de Arte Dramático) in Madrid, mit einem Austauschjahr an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin.
Poyraz Türkay gewann im Jahr 2009 beim Internationalen Festival für Theaterregie mit seiner Inszenierung “Die Bakchen” von Euripides in der Vorrunde den Jurypreis Hamburgs, beim Deutschen Finale in Leipzig den Publikumspreis und beim Internationalen Finale in Trento den 1. Preis sowie den Publikumspreis.
Er  wohnt seit 2008 in Berlin und arbeitet als freischaffender Theaterregisseur in Italien und Berlin.
In Berlin hat er u.a. Stücke von Anton Tschechow, Neil Simon, Georges Feydeau und Oscar Wilde inszeniert.                                       
Foto: privat


Thomas Wingrich

Regisseur, Schauspieler und Dozent für Schauspiel

Thomas Wingrich stammt aus Halle an der Saale. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und am Schauspielstudio des Staatsschauspiels Dresden.Foto: Juliane Beier
Von 1997-2000 war er an den Kammerspielen Magdeburg engagiert und spielte u. a. Mephisto in Goethes „Urfaust“, Ophelia in Shakespeares „Hamlet“, Nick in Bukowskis „Ob so oder so“, Gino in Petras´ „Auf dem Weg zur Hochzeit“. Außerdem führte er Regie bei der Uraufführung von „Hängenbleiber“ mit Jugendlichen.

Seit 2001 ist er freischaffend und gastierte u. a. am Kleinen Theater Berlin, am Theater Bregenz, als Stanley in „Brooklyn – Memoiren“ an der Tribüne Berlin, auf Tournee mit dem Theater des Ostens und regelmäßig am Berliner Kriminal Theater, u. a. als Christopher Wren in A. Christies „Mausefalle“. Bei Klassik am Meer war er u. a. als Tempelherr in Lessings „Nathan der Weise“, als Jedermann in Hofmannsthals „Jedermann“ und als Tellheim in Lessings „Minna von Barnhelm" auf Rügen und Usedom zu sehen.
Weiterhin wirkte er in zahlreichen Fernsehfilmen, so u. a. in „Ein todsicheres Ding“ (Hauptrolle), in „Liebesau – die andere Heimat“, „Wolffs Revier“, „Hinter Gittern“, „SOKO Wismar“ und dem Independentfilm „Kabale und Liebe unplugged“ (Hauptrolle) mit. Er realisierte seit 2007 etliche Lesungen und Hörbücher, inszenierte 2012 Borowiaks „Das Sofa“ und ist seit 2010 Gastdozent für Schauspiel an der Theaterakakademie Vorpommern. Bei Klassik am Meer in Koserow auf Usedom steht er seit vielen Jahren als Schauspieler auf der Bühne und hat 2017 für Romeo & Julia die Regie übernommen. 
                                                                                       Foto: Juliane Beier  
                   

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